Die elektronische Signatur hat in Deutschland noch nicht den Stellenwert, der ihr den innewohnenden Möglichkeiten nach zukommen könnte. In jedem Fall muss die Technologie sicher und einfach handhabbar gestaltet sein, um breite öffentliche Akzeptanz zu erreichen. TeleTrusT trägt mit Informationstagen und Publikationen zur Wissensverbreitung bei.
Elektronische Signatur in elektronischen Geschäftsprozessen
Für die Beilage "Online-Handel" der Fachzeitschrift "Der Handel" im Oktober 2011 erstellte Jörg-M. Lenz, einer der TeleTrusT-Experten für elektronische Signaturen, eine "Tour d' Horizon" über Anwendungen für vertrauenswürdige elektronische Geschäftsprozesse. Der Artikel beleuchtet, mit welchen Verfahren der Handel auf Papier verzichten kann. In dem Beitrag werden diverse aktuelle Entwicklungen reflektiert:
- Im Juli 2011 wurde mit ELENA eines der Verfahren eingestellt, das auf breiter Basis die Anwendung von elektronischen Signaturen mit Chipkarten in der Bevölkerung verankern sollte.
- Im September 2011 wurde erwartet, dass der Bundesrat einen Gesetzesentwurf frei geben würde, der einen "dritten Weg" für Online-Rechnungen frei gibt.
- Seit November 2010 wirbt die Deutsche Post als erster Anbieter massiv für den Einsatz des E-Postbriefs. Die DE-Mail soll 2012 folgen.
Jörg Lenz bietet eine Bestandsaufnahme und spannt den Bogen von der Handsignatur auf Unterschriftenpads über Online-Rechnungen, Online-Briefe bis hin zur Identitätsfunktion beim neuen Personalausweis.
Arno Fiedler, TeleTrusT-Experte für Normung und für Elektronische Signaturen im Besonderen, gibt einen Überblick über die Situation der europäischen eSignatur-Standardisierung:
















