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Wednesday, 25-06-2014, 09:32 am

TeleTrusT-Information: Mitglieder und Aktivitäten

Verbandsnachrichten 2014/07

1) TeleTrusT begrüßt neue Verbandsmitglieder
2) "25 Jahre TeleTrusT" / Interner Workshop 2014 / TeleTrusT-Pressekonferenz
3) "IT-Sicherheitsstrategie für Deutschland - Die Bundeskanzlerin muss jetzt handeln"
4) TeleTrusT unterstützt Allianz für Venture Capital
5) TeleTrusT-Übersicht "Cloud-Dienstleister" veröffentlicht
6) TeleTrusT-Positionspapier zu "Big Data" veröffentlicht
7) EU-Richtlinie zur elektronischen Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen in Kraft
8) "Normenscreening" / Förderung der elektronischen Verwaltung / E-Government-Gesetz
9) DIN-Konferenz "IT-Sicherheit in Deutschland" am 30.06.2014 in Berlin
10) TeleTrusT/VOI-Signaturtag am 18.09.2014 in Berlin
11) "Information Security Solutions Europe Conference" am 14./15.10.2014 in Brüssel
12) TeleTrusT-Innovationspreis 2014: Bewerbungsverfahren
13) TeleTrusT-Informationstag "IT-Sicherheit im Smart Home" am 12.11.2014 in Berlin
14) Ausschreibung von Professuren für IT-Sicherheit an HS Darmstadt
15) Edward Snowden wird Ehrenmitglied der FU Berlin
16) Ex-NSA-Direktor Alexander jetzt Sicherheitsberater für Banken
17) Fachbeiträge mit TeleTrusT-Bezugnahme
18) Nächste TeleTrusT-Eigenveranstaltungen
19) Nächste TeleTrusT-Gremiensitzungen
20) Nächste TeleTrusT-Partnerveranstaltungen


► 1) TeleTrusT begrüßt neue Verbandsmitglieder

■ ZenGuard GmbH, Berlin
ZenGuard ist ein Anbieter von Produkten im Bereich Online- und Browsersicherheit. Zentrales Produkt ist das einfach zu installierende Chrome und Opera Browser-Plugin "ZenMate", das verschlüsseltes Surfen über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) ermöglicht. Hierbei wird der gesamte Browser Traffic und das Routing über die ZenMate Cloud verschlüsselt und der virtuelle IP-Standort kann zwischen fünf Länderstandorten beliebig gewählt werden. Ein Browser-Plugin für Mozilla's Firefox, sowie Apps für die Betriebssysteme Android und iOS befinden sich in der Entwicklung. www.zenmate.com

■ 2VizCon GmbH, Neu Isenburg
2VizCon ist ein Softwareunternehmen, das die seit 2012 national und international im Unternehmenseinsatz befindliche Software 2VizCon® vertreibt und weiterentwickelt. 2VizCon ist eine plattformunabhängige Basistechnologie für Unternehmensapplikationen. www.2vizcon.com

Begrüßenswert ist in diesem Zusammenhang das steigende Interesse von IT-Sicherheits-Startups an einer Mitwirkung im Verband.


► 2) "25 Jahre TeleTrusT" / Interner Workshop 2014 / TeleTrusT-Pressekonferenz

Am 05.06.2014 beging TeleTrusT in Berlin das 25jährige Jubiläum seines Bestehens. Im Festsaal der Akademie der Wissenschaften am Berliner Gendarmenmarkt blickte TeleTrusT-Vorsitzender Prof. Dr. Norbert Pohlmann vor 230 Gästen aus Industrie, Politik, Verwaltung, Forschung und Medien auf 25 Jahre erfolgreiche Verbandsarbeit zurück und stellte die Anliegen von TeleTrusT in den Kontext der aktuellen Diskussion zu Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit, die Handlungsanforderungen für die politischen Verantwortungsträger ebenso wie für die technischen Lösungsanbieter impliziert. Gastredner Sascha Lobo gab zu bedenken, dass die zum Teil nach wie vor unkritische "Datenbegeisterung" breiter Nutzerkreise massenkompatible IT-Sicherheitsanwendungen um so dringlicher macht. Namens des Bundesministeriums des Innern unterstrich IT-Direktor Martin Schallbruch in seiner Grußansprache die Wichtigkeit eines themenfokussierten Branchenverbandes als mitgestaltendem Ansprechpartner für die Politik.

Bilder der Veranstaltung: www.teletrust.de/veranstaltungen/25-jahre-teletrust/

Im Vorfeld fand der TeleTrusT-interne Workshop mit 70 Teilnehmern statt (www.teletrust.de/veranstaltungen/tutorials-workshops/teletrust-iws-2014/) sowie eine TeleTrusT-Pressekonferenz mit Fachjournalisten unter dem Titel "IT-Sicherheitsstrategie für Deutschland - Die Bundeskanzlerin muss jetzt handeln!" (www.teletrust.de/veranstaltungen/it-sicherheitsstrategie/).

Moderiert wurde die Abendveranstaltung von Leonore Busch (n-tv; aperto).


► 3) IT-Sicherheitsstrategie für Deutschland - Die Bundeskanzlerin muss jetzt handeln

Auf der Presseveranstaltung anlässlich "25 Jahre TeleTrusT" formulierte TeleTrusT-Vorsitzender Prof. Norbert Pohlmann namens des Verbandes Forderungen an Merkel: "Gerade als Betroffene, die selbst ausspioniert wurde, dürfte es Frau Merkel doch nicht genügen, lediglich Ideen anzusprechen. Wir müssen die vorhandenen guten Vorsätze jetzt umsetzen. Der "Runde Tisch IT-Sicherheit", ein Zusammentreffen aller wichtigen Agierenden im Bereich IT-Sicherheit, war ein guter Einstieg. Nun bitte ich unsere Kanzlerin zu handeln. Den Ideen sollten nun Taten folgen." Denn laut Pohlmann hat die Politik bis dato die Situation mehr oder weniger "nur ausgesessen", ohne sich aktiv für die Erreichung eines angemessenen IT-Sicherheitsstandards für unsere Know-how-Gesellschaft einzusetzen. Ziel muss es sein, das Risiko für unsere Gesellschaft auf ein angemessenes Maß zu reduzieren. TeleTrusT fordert die Bundeskanzlerin daher auf, Verantwortung zu übernehmen: Der "Runde Tisch IT-Sicherheit" sollte reaktiviert werden und dort eine "Strategie IT-Sicherheit Deutschland" von Anwendern, der IT-Sicherheitsindustrie, von Politik, Verwaltung und der Wissenschaft erarbeitet werden. Anschließend müssten die entsprechenden Ergebnisse gemeinsam umgesetzt werden, um mit mehr Vertrauenswürdigkeit und IT-Sicherheit in die Zukunft zu gehen. Der Schulterschluss zwischen den politisch Verantwortlichen, den auf dem Markt agierenden und den Anwendern muss gelingen - "lasst uns endlich auch Taten sehen."

www.teletrust.de/startseite/pressemeldung/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=705&cHash=322401ca7770973e4b92f83f39100c81


► 4) TeleTrusT unterstützt Allianz für Venture Capital

TeleTrusT unterstützt die vom Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (TeleTrusT-Partnerorganisation) initiierte Allianz für Venture Capital.

Zwar wurden in Deutschland in den vergangenen drei Jahren insgesamt rund 2 Mrd. Euro Venture Capital in junge Unternehmen investiert, aber im internationalen Vergleich werden die bestehenden Potentiale des deutschen Venture-Capital-Marktes bei weitem nicht ausgeschöpft. Zum Vergleich: In den USA waren es im gleichen Zeitraum 87 Mrd. US-Dollar, d.h. mehr als 30mal so viel. Dort erwirtschaften ursprünglich mit Venture Capital finanzierte Unternehmen heute Umsätze in Höhe von einem Fünftel des Bruttoinlandproduktes und beschäftigen 11 % aller Arbeitnehmer in der US-Privatwirtschaft. Aber auch im europäischen Vergleich belegen die Venture Capital-Investitionen in Deutschland gemessen an der gesamten Wirtschaftsleistung einen hinteren Platz. Dabei stellt das unzureichende Angebot an Wagniskapital die gravierendste Schwäche des Innovationsstandortes Deutschland dar. Als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt kann sich Deutschland diese Schwäche dauerhaft nicht leisten. Die in der Allianz für Venture Capital zusammengeschlossenen 16 Organisationen, die weit mehr als 100.000 Unternehmen repräsentieren, empfehlen:

1. ein Maßnahmenpaket, das die Wertschöpfungskette der Unternehmensfinanzierung (Fondsinvestor, Fondsinitiator (Venture Capital-Geber), Portfoliounternehmen und weiteren Beteiligten wie Bürgschaftsbanken) berücksichtigt;
2. ein Aufsichtsrecht mit Augenmaß, Verabschiedung angemessener Aufsichtsrahmen für Investorenklassen auf nationaler und europäischer Ebene (u.a. Solvency II, IORPD);
3. die Einführung von Öffnungsklauseln, die es regulierten Investoren erlauben, einen Teil ihres Kapitalvolumens in Venture Capital zu investieren;
4. den Aufbau der KfW und anderer Förderbanken als Ankerinvestoren in Venture Capital-Fonds;
5. die Gewährung einer Garantiefazilität insbesondere für stark regulierte Anlegersegmente;
6. die Einführung einer nachgelagerten Besteuerung der Erträge von Investoren bei Reinvestition;
7. eine zweckdienliche Investmentsteuerreform im Hinblick auf § 19 Investmentsteuergesetz, d.h. insbesondere keine Einführung einer Pauschal- oder Wertzuwachsbesteuerung;
8. einen einheitlichen Rahmen für die Besteuerung von Fonds nach dem Kapitalanlagegesetzbuch;
9. keine Erhebung von Umsatzsteuer auf Verwaltungsleistungen von Fondsmanagern (wie in vielen europäischen Ländern üblich);
10. die Beibehaltung der Regelungen zu Streubesitzanteilen (§8b Körperschaftssteuergesetz);
11. die Ausweitung der Finanzierungsoptionen für junge Unternehmen und Verbesserung der Exit-Möglichkeiten durch Schaffung eines neuen Börsensegments für junge Unternehmen;
12. Regeln zur Berücksichtigung junger Unternehmen bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand (Public Procurement);
13. die Ermöglichung der nachhaltigen Nutzung von Verlusten und Verlustvorträgen;
14. die Einführung direkter steuerlicher Vorteile für FuE-Aufwendungen unter Beibehalt der bestehenden Projektförderinstrumente.


► 5) TeleTrusT veröffentlicht Übersicht von Cloud-Dienstleistern

Ungeachtet der aktuellen Sicherheitsdebatte wird Cloud Computing für die nähere Zukunft als maßgebliche Größe für Wirtschaftswachstum gehandelt. Der nationale, europäische und internationale Cloud-Markt ist unübersichtlich. TeleTrusT hat eine Übersicht veröffentlicht, um Orientierung zu geben. Die Übersicht "Cloud-Lösungsanbieter" verschafft einen Überblick über die im Verband organisierten Anbieter, deren Lösungen sowie besondere Merkmale des Leistungsangebotes.

www.teletrust.de/arbeitsgruppen/cloud-security/cloud-loesungsanbieter/


► 6) "Big Data" ist gesellschaftliche, technische und rechtliche Herausforderung / TeleTrusT veröffentlicht Positionspapier

Die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen von Big Data-Anwendungen erfordern aus Sicht von TeleTrusT eine breite gesellschaftliche Debatte. Als Beitrag dazu hat die TeleTrusT-AG "Cloud Security" ein Positionspapier erarbeitet. Aus Sicht von TeleTrusT muss angesichts der Gefahren von Big Data ein gesellschaftlicher Dialog darüber geführt werden, was bezüglich der Erzeugung und Auswertung von Daten künftig erwünscht und was unerwünscht ist. Basis der Überlegungen muss eine Chancen-/Risikenabwägung sein, wie sie auch in anderen Technologiebereichen stattfindet (z.B. Biotechnologie, Kernenergie). Als Beitrag zu dieser Debatte fordert TeleTrusT:

1. Datensparsamkeit
Es dürfen nur solche Daten gespeichert werden, die für die Erledigung einer Aufgabe tatsächlich benötigt werden. Daten dürfen nicht auf Vorrat gespeichert werden, im Hinblick auf einen später eventuell denkbaren Nutzen. Für jede Erzeugung und Speicherung von Daten in größeren Mengen müssen Nutzen und Notwendigkeit dokumentiert werden.

2. Verschlüsselung und Zugang
Die Speicherung von Daten muss, soweit irgend möglich, verschlüsselt erfolgen. Der Zugang zu Daten durch Dritte muss eingeschränkt sein. Die Übertragung von Daten mit potentiellem Personenbezug in einen "unsicheren Drittstaat" muss verboten sein.

3. Verbot der nachträglichen Personalisierung
Eine nachträgliche Personalisierung von zuvor anonymen Daten muss generell verboten sein und darf nur unter gesetzlich genau geregelten Voraussetzungen ausnahmsweise erlaubt werden.

Vollständiges TeleTrusT-Positionspapier zu "Big Data": www.teletrust.de/publikationen/stellungnahmen/2014/


7) ► EU-Richtlinie 2014/55/EU zur elektronischen Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen in Kraft getreten

Am 26.05.2014 ist die EU-Richtlinie 2014/55/EU zur elektronischen Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen in Kraft getreten, die nun bis zum 27.11.2018 in nationales Recht umgesetzt werden muss. Mit der Richtlinie beauftragt die Kommission zugleich die zuständige europäische Normungsorganisation mit der Erarbeitung einer europäischen Norm für das semantische Datenmodell für die Kernelemente einer elektronischen Rechnung. Die EU will damit die Nutzung elektronischer Rechnungslegung fördern und die diversen Formate und Standards auf ein einheitliches Maß bringen. Die Richtlinie gilt zunächst nur für die elektronische Rechnungslegung im öffentlichen Auftragsrecht, wird jedoch mutmaßlich aus pragmatischen Gründen auf die Rechnungslegung zwischen Unternehmen abstrahlen und dadurch allgemeine normative Kraft entfalten. In den der Richtlinie vorangestellten Erwägungsgründen heißt es unter anderem: "Während der Absender einer elektronischen Rechnung weiterhin die Möglichkeit haben sollte, die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts der Rechnung durch mehrere Methoden, unter anderem durch eine elektronische Signatur, zu garantieren, damit die Richtlinie 2006/112/EG eingehalten wird, sollte die europäische Norm für die elektronische Rechnungsstellung keine elektronische Signatur vorschreiben."

Die Richtlinie ist bei Interesse über TeleTrusT verfügbar.


► 8) "Normenscreening" / Förderung der elektronischen Verwaltung / E-Government-Gesetz

TeleTrusT beteiligt sich an der Initiative "Normenscreening/Förderung der elektronischen Verwaltung/E-Government-Gesetz", die dem Bürokratieabbau dient und die durch das BMI federführend koordiniert wird. Nachdem in diesem Kreis vor kurzem Rechtsvorschriften betrachtet wurden, die ein ausdrückliches Schriftformerfordernis beinhalten, und geprüft wurde, inwieweit dieses verzichtbar ist, werden derzeit Rechtsvorschriften betrachtet, die ein ausdrückliches persönliches Erscheinen vorschreiben (siehe Anlage), um auch hier zu prüfen, inwieweit dieses verzichtbar sein könnte. TeleTrusT hat die Möglichkeit, Stellung zu nehmen bzw. zu ergänzen. Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 03.07.2014 an info(at)teletrust.de.


► 9) DIN-Konferenz "IT-Sicherheit in Deutschland" am 30.06.2014 in Berlin

Das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. (Koordinierungsstelle IT-Sicherheit) gemeinsam mit HiSolutions, IBM, Siemens und TeleTrusT veranstaltet am 30.06.2014 in Berlin eine Konferenz zu "IT-Sicherheit in Deutschland".

Veranstaltungsort: DIN - Deutsches Institut für Normung e.V., Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin

Programminhalte:
- Politische Keynote: Andreas Koenen, BSI
- Wirtschaftliche Keynote: Prof. Dr.-Ing. Dieter Wegener, Siemens
- Deutschlands Strategie auf dem Weg zu mehr IT-Sicherheit
- Überblick Normung im Bereich IT-Sicherheit
- Handlungsbedarf auf Basisebene am Beispiel industrieller Produktion (Industrie 4.0)
- Bedeutung und Potential von Standards für Sicherheitsbeauftragte
- Standards am Beispiel "Automotive" und mögliche Adaption

Nähere Informationen und Anmeldung unter www.kits-konferenz.de/


► 10) Neues europäisches Signaturgesetz, Ersetzendes Scannen mit Beweiswerterhaltung, Signaturprozesse / TeleTrusT/VOI-Signaturtag am 18.09.2014 in Berlin

TeleTrusT und der Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. (VOI) setzen mit dem Informationstag "Elektronische Signatur" am 18.09.2014 in Berlin die Veranstaltungsreihe der Vorjahre fort. Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und Forschung erörtern die aktuelle Situation der elektronischen Signatur in Europa und Deutschland. In den letzten 12 Monaten beeinflussten die Behörden den Umgang mit elektronischen Signaturen mehr denn je. Im April 2014 wurde dem Entwurf der eIDAS-Verordnung durch das EU-Parlament zugestimmt. Wir blicken auf mehr als ein Jahr TR RESISCAN und drei Jahre TR-ESOR zurück. Signaturanwendungen und -prozesse werden stetig weiter entwickelt. Andererseits stellen uns Trends wie die Beliebtheit von Mobilgeräten im Geschäftsumfeld vor Herausforderungen bei dem Umgang mit qualifizierten Signaturen. Wer sich einen kompakten Überblick verschaffen will, hat dazu am 18.09.2014 Gelegenheit. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen die neue eIDAS-Verordnung und damit verbundenen Chancen und Risiken. Darüber hinaus werden die Technischen Richtlinien des BSI zum ersetzenden Scannen und zur Langzeitarchivierung vorgestellt und Praxisbeispiele aufgezeigt. Den Abschluss bilden Vorträge zu aktuellen Signaturprozessen. Der Teilnehmerkreis der Veranstaltung besteht regelmäßig aus Unternehmens-, Behörden- und Forschungsvertretern bzw. Informatikern, Juristen, Betriebswirtschaftlern und Fachjournalisten, was zu interdisziplinärem Meinungsaustausch beiträgt.

Geplante Themen:

- Neue Produkte und neuer Nutzen - Qualifizierte Siegel, Zustelldienste und Webseiten
- Änderung der Anforderungen an Vertrauensdiensteanbieter (TSP) und ihre Auswirkungen
- Ist die qualifizierte Signatur noch zeitgemäß? Eine Momentaufnahme zum Schriftformersatz
- eIDAS as a Service - Gibt es die starke Authentisierung und die elektronische Signatur bald aus der Cloud?
- Modern und sicher - Der elektronische Arztausweis
- Einführung in die Technischen Richtlinien TR RESISCAN und TR-ESOR des BSI
- Nichts ist unmöglich - Ersetzendes Scannen und beweiswerterhaltende Langzeitspeicherung mit SAP
- Sicherheit durch ersetzendes Scannen & Langzeitarchivierung im Disease Management nach SGB und BVA
- Scannen Sie schon oder stapeln Sie noch? Erfahrungsbericht über die BSI-Zertifizierung nach TR RESISCAN
- Der einfache Weg zur Signaturkarte am Beispiel des Notars - (fast) papierlos und online
- Mobil ohne Kartenleser? QES to go.

Programm und Anmeldung unter: www.teletrust.de/veranstaltungen/signaturtag/infotag-elektronische-signatur-2014/


► 11) "Information Security Solutions Europe Conference" am 14./15.10.2014 in Brüssel

Die 16. "Information Security Solutions Europe Conference" (ISSE), ein Gemeinschaftsprojekt der EEMA (European Association for e-Identity and Security; TeleTrusT-Partnerorganisation) und TeleTrusT, findet vom 14. bis 15.10.2014 in Brüssel statt, um internationale Experten aus Forschung und Wirtschaft zum fachlichen Austausch über aktuelle IT-Sicherheitsthemen, IT-Sicherheitsszenarien, Studienergebnisse und Verfahren zusammenzuführen. Das unter Leitung von TeleTrusT konzipierte Programm ist nunmehr veröffentlicht:

www.teletrust.de/veranstaltungen/isse/isse-2014/.

Interessierte Verbandsmitglieder haben die Möglichkeit, zu TeleTrusT-Sonderkonditionen teilzunehmen.

■ Im Rahmen der ISSE besteht die Möglichkeit von Standpräsentationen bzw. einer Beteiligung am TeleTrusT-Stand. Bitte wenden Sie sich bei Interesse bis 15.08.2014 an marieke.petersohn(at)teletrust.de.


► 12) TeleTrusT-Innovationspreis 2014: Bewerbungen bis 31.08.2014 möglich

TeleTrusT ruft zu Bewerbungen für den diesjährigen TeleTrusT-Innovationspreis auf. Einreichungen sind bis 31.08.2014 möglich. Das Bewerbungsformular ist unter www.teletrust.de/innovationspreis/teletrust-innovationspreis/ abrufbar.

Hintergrund:
Seit 1999 verleiht TeleTrusT den "TeleTrusT-Innovationspreis". Der Preis ist für Unternehmen und Institutionen bestimmt, die innovative, vertrau­ens­würdige und praxistaugliche IT-Sicherheitslösungen für Wirtschaft und Verwaltung ent­wickelt haben oder selbst einsetzen. Eine Jury wählt den Preisträger anhand folgender Kriterien aus:
- Ist der Sicherheitslevel dem Schutzbedarf der Anwendung angemessen?
- Sind die Sicherheitsfunktionen integrierter Bestandteil des angebotenen oder genutzten Produktes?
- Sind die integrierten Sicherheitsfunktionen für den Anwender transparent und bedienerfreundlich?
- Ist die Anwendung interoperabel, idealerweise mit europäischer Reichweite?
- Trägt die Anwendung zur wirtschaftlichen Stabilität des Unternehmens bei?

Traditionell wird der Preis im Rahmen der ISSE-Konferenz überreicht. Die ausgezeichnete Lösung und der Preisträger werden ferner im Rahmen einer Presse­mitteilung der breiteren Öffentlichkeit vorgestellt.


► 13) IT-Sicherheit im Smart Home / TeleTrusT-Informationstag am 12.11.2014 in Berlin

Wie gut ist das Smart Home gegen IT-Angriffe gerüstet? Wie steht es um Sicherheitslücken bei der Smart Home-Steuerung? Sind das vernetzte Haus oder das vernetzte Bürogebäude ein Sicherheitsrisiko? Wie steht es um IT-Sicherheit und Datenschutz? TeleTrusT richtet am 12.11.2014 in Berlin einen Informationstag "IT-Sicherheit im Smart Home" aus. Experten aus den Bereichen Industrie, Forschung, IT-Sicherheit und Datenschutz ziehen Bilanz und präsentieren aktuelle Lösungsansätze. Die Veranstaltung ist interdisziplinär angelegt.

Geplante Themen:
- Aktuelle und zukünftige Funktionalitäten in der Gebäudeautomation, im Smart Home und notwendige IT-Sicherheitsbetrachtungen;
- Sicherheitsanforderungen im Smart Home;
- Security und Gebäudeautomatisierung;
- RWE Smart Home: IT-Sicherheit beim Kunden vor Ort;
- Standardisierung für das Smart Home;
- Das Smart Home als Datenschutzfall.

Programm und Anmeldung unter: www.teletrust.de/veranstaltungen/smart-home/


► 14) Ausschreibung von Professuren für IT-Sicherheit an HS Darmstadt

Die Hochschule Darmstadt hat 2 Professuren auf dem Lehrgebiet "IT-Sicherheit" ausgeschrieben (Details auf den nachstehenden Webseiten):

■ Professur Netzwerksicherheit und Grundlagen der Informatik
http://jobs.zeit.de/jobs/darmstadt_professur_102260.html

■ Professur Informationssicherheitsmanagement und Grundlagen der Informatik http://jobs.zeit.de/jobs/darmstadt_professur_102229.html


► 15) Edward Snowden wird Ehrenmitglied der FU Berlin / Kontroverse Debatte

Edward Snowden wird Ehrenmitglied der Freien Universität Berlin. Das beschloss der Akademische Senat der FU am 18.06.2014 auf Antrag der Studierendenvertreter. Zur Begründung hieß es, der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter habe sich "außergewöhnlich für Transparenz, Gerechtigkeit und Freiheit eingesetzt". Dies sei eine "in höchstem Maße mit den Grundsätzen der FU - Veritas, Iustitia, Libertas - konforme Haltung". Die Entscheidung fiel im Akademischen Senat (AS) mit knapper Mehrheit. Elf AS-Mitglieder stimmten mit Ja, zehn mit Nein, es gab eine Enthaltung. Die Abstimmung war geheim. Vermutet wird, dass die Gegenstimmen vor allem aus den Reihen der beiden Professorengruppen "Vereinte Mitte" und "Liberale Aktion" kamen, die sich selbst als pragmatisches Zentrum verstehen, die Ja-Stimmen von den Studierenden und anderen linken und kritischen Gruppen, bei den Professorenlisten aus dem "Dienstagskreis" und aus der Liste "Exzellenz und Transparenz" des Informatik-Professors Raúl Rojas. Den Antrag hatte der Studierendenvertreter Mathias Bartelt im Februar 2014 eingebracht. Dem Beschluss ging eine "leidenschaftliche, aber sachliche Debatte" voraus. Auch die Kritiker hätten Snowdens Verdienste nicht abgestritten, doch zu bedenken gegeben, dass es noch zu früh sei, um sein Wirken abschließend zu beurteilen. So werde der Wikileaks-Gründer Julian Assange heute kritischer betrachtet als noch vor drei Jahren. Gerade weil Ehrungen der FU in der Vergangenheit mehrfach zu "Rohrkrepierern" geworden seien, müsse man sich zurückhalten.

(Quelle: Tagesspiegel)


► 16) Ex-NSA-Direktor Alexander jetzt Sicherheitsberater für Banken

Unter dem Namen "IronNet Cybersecurity Inc." bietet der ehemalige NSA-Direktor Keith Alexander nunmehr Beratungsdienstleistungen auf dem Gebiet Bankensicherheit an. Dass die von Alexander schon zu seinen NSA-Zeiten betonten Cybergefahren für Finanzdienstleister tatsächlich existieren, zeigen die einschlägigen Vorfälle der jüngsten Vergangenheit, die das Thema Cybersecurity beispielsweise bei Zahlungsabwicklungsunternehmen auf die Tagesordnung gebracht haben. Alexander vertritt die Ansicht, dass datenschutzrechtliche Sorgen um die Weitergabe von Kundendaten an Sicherheitsdienstleister ein Hindernis für mehr Sicherheit seien. Er fürchtet ein "9/11 im Cyberspace", sollte ein groß angelegter Angriff auf Finanzunternehmen oder Telekommunikationsanbieter gelingen.

www.bloomberg.com/news/2014-06-20/ex-nsa-chief-pitches-advice-on-cyber-threats-to-the-banks.html


► 17) Fachbeiträge mit TeleTrusT-Bezugnahme

(Auswahl)

■ TeleTrusT: "IT-Sicherheit in der Marktforschung", in: planung-analyse.de, 02.06.2014; marktforschung.de, 02.06.2014
■ TeleTrusT: "Deutschland nutzt Potential von Wagniskapital nicht aus", in: digitalbusiness CLOUD Newsletter 23/2014, 04.06.2014
■ TeleTrusT/Prof. Norbert Pohlmann: "Die Bundeskanzlerin muss jetzt handeln"/"IT-Sicherheits-Verband kritisiert Untätigkeit von Merkel"/"TeleTrusT fordert IT-Sicherheitsstrategie für Deutschland"/"Politik soll Internet sicherer machen", in it-security-magazin.de, 05.06.2014; heise.de, 06.06.2014; golem.de, 06.06.2014; raidrush.org, 06.06.2014; techfun.eu, 07.06.2014; all-about-security, 09.06.2014; digital-business-magazin.de, 09.06.2014; xethix.com, 16.06.2014; geolitico.de, 22.06.2014
■ TeleTrusT/Frank Heisler (TeleTrusT-Mitglied G Data)/ITSMIG: "Frage der Woche: No-Spy-Gütesiegel", in: sysbus.de, 05.06.2014


► 18) Nächste TeleTrusT-Eigenveranstaltungen

Aktueller Terminstand:

■ 18.09.2014, Berlin: TeleTrusT/VOI-Informationstag "Elektronische Signatur"
www.teletrust.de/veranstaltungen/signaturtag/infotag-elektronische-signatur-2014/
■ 25.09.2014, Düsseldorf: TeleTrusT-Regionaltreffen Düsseldorf (geplant)
■ 03.11. - 04.11.2014, Berlin: T.I.S.P. Community Meeting 2014
www.teletrust.de/tisp/tisp-community-meeting/2014/
■ 28.11.2014, Berlin: TeleTrusT-Mitgliederversammlung 2014
■ 12.11.2014, Berlin: TeleTrusT-Informationstag "IT-Sicherheit im Smart Home"
www.teletrust.de/veranstaltungen/smart-home/

Weiterführende Informationen auf www.teletrust.de


► 19) Nächste TeleTrusT-Gremiensitzungen

Aktueller Terminstand:

■ 25.06.2014, Berlin: TeleTrusT-AG "Smart Grids / Industrial Security"
■ 27.06.2014, Berlin: TeleTrusT-AG "RSA 2015"
■ 10.09.2014, Darmstadt: TeleTrusT-AG "Biometrie"
■ 12.09.2014 (Telko): TeleTrusT-AG "SICCT"
■ 24.09.2014, Berlin: TeleTrusT-Vorstandssitzung
■ 30.09.2014, Frankfurt am Main: TeleTrusT-EBCA-AG "Technik"
■ 02.10.2014, Berlin: TeleTrusT-AG "IT-Sicherheit in der Marktforschung"
■ 27.10.2014 (Telko): EBCA-Lenkungsgremium
■ 28.11.2014, Berlin: TeleTrusT-Mitgliederversammlung 2014 mit Vorstandswahl
■ 16.12.2014, Berlin: TeleTrusT-AG "Biometrie"


► 20) Nächste TeleTrusT-Partnerveranstaltungen

Aktueller Terminstand:

■ 30.06.2014, Berlin, DE: DIN-Konferenz "IT-Sicherheit in Deutschland"
www.kits-konferenz.de

■ 02. - 03.07.2014, Berlin, DE: "Strategiegipfel IT & Information Security"
www.project-networks.com/itsec

■ 10.09. - 12.09.2014, Darmstadt, DE: BIOSIG 2014
www.biosig.de/biosig2014

■ 16.09. - 17.09.2014, Graz, AT: D-A-CH Security
www.syssec.at/dachsecurity2014

■ 23.09. - 25.09.2014, Marseille, FR: World eID Congress
www.worlde-idcongress.com

■ 24.09.2014, Berlin, DE: Microsoft-Konferenz zu IT-Sicherheit

■ 07.10. - 09.10.2014, Nürnberg, DE: it-sa 2014 - IT Security Expo und Congress
www.it-sa.de

■ 14.10. - 15.10.2014, Brüssel, BE: ISSE (Information Security Solutions Europe)
www.isse.eu.com

■ 21.10. - 23.10.2014, London, UK: biometrics
www.biometrics2014.com

■ 22.10.2014, Salzburg/Puch, AT: Österreichischer IT-Sicherheitstag
www.syssec.at/sitag2014

■ 05.11.2014, Stockholm, SE: Nordic IT Security
www.nordicitsecurity.com/

■ 18.11. - 19.11.2014, Hamburg, DE: escar - "Embedded security in cars" Conference
www.escar.info

Siehe auch www.teletrust.de ("TeleTrusT ist Partner"). Bitte bei Buchungen ggf. beachten: Partnerveranstaltungen beinhalten in der Regel Sonderkonditionen für TeleTrusT-Mitglieder.