TeleTrusT-Informationen
Neumitglieder und Aktivitäten
Verbandsnachrichten, 31.07.2026
1) TeleTrusT begrüßt 15 neue Verbandsmitglieder
2) TeleTrusT kommentiert und kritisiert Entwurf der Kritisverordnung
3) Stellungnahme zum BMI-Referentenentwurf für ein Durchführungsgesetz zur EU-Cyberresilienz-VO
4) TeleTrusT-Positionspapier: "IT-Sicherheit im Deutschland-Stack"
5) TeleTrusT-Podcasts
6) TeleTrusT veröffentlicht Änderungshistorie der SICCT-Spezifikation
7) TeleTrusT-Innovationspreis 2026 an Alpha Strike Labs
8) Neuer TeleTrusT-AK "Cyber Dome"
9) Grußwort von Digitalminister Wildberger für TeleTrusT-Initiative "IT Security made EU"
10) Personalien
11) Rückschau: "Defense Barbecue" mit dem TeleTrusT-Koordinierungskreis "IT Security in Defense"
12) Rückschau: Kooperations-Workshop von TeleTrusT + GovTech
13) Rückschau: TeleTrusT-interner Workshop und TeleTrusT-Konferenz 2026
14) Bevorstehend: "Global Digital Collaboration Conference" (GDC)
15) Bevorstehend: TeleTrusT-Gemeinschaftsauftritt und Programm auf der GISEC Dubai
16) Bevorstehend: TeleTrusT: IT-Sicherheitsrechtstag 2026
18) Externe Auftritte in TeleTrusT-Kontexten
19) Medienbeiträge mit TeleTrusT-Bezugnahme
20) BMWE: Informationen zu anstehenden Aktivitäten mit möglichem Themenbezug "IT-Sicherheit"
21) Nächste TeleTrusT-Gremiensitzungen
22) Nächste TeleTrusT-Eigenveranstaltungen
23) Nächste TeleTrusT-Kooperations- und Partnerveranstaltungen
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► 1) TeleTrusT begrüßt 15 neue Verbandsmitglieder
■ eyeDsec Information Security GmbH, Bayreuth [ITSMIG] [ITSMIE]
eyeDsec ist ein auf Informationssicherheit und Cyber Security spezialisiertes Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen mit Fokus auf mittelständische und regulierte Unternehmen. Der Ansatz ist branchenübergreifend mit Schwerpunkt auf Finanzsektor, Gesundheitswesen sowie Automobil- und Zulieferindustrie und dabei insbesondere auf Einführung und Betrieb eines ISMS sowie der Umsetzung regulatorischer Anforderungen wie DORA, NIS2, B3S und ISO 27001. Ergänzend werden 24/7-Überwachungs- und Reaktionsservices (SIEM/SOC) einschließlich Incident Response erbracht.
■ Alphasolid IT GmbH, Haren [ITSMIG] [ITSMIE]
Alphasolid ist ein auf Cybersecurity spezialisiertes IT-Sicherheitsunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf technischen Sicherheitsprüfungen und praxisnaher Sicherheitsberatung für mittelständische Unternehmen, größere Organisationen und IT-Abteilungen. Das Leistungsspektrum umfasst Penetrationstests, Schwachstellenanalysen, Phishing-Kampagnen, Security-Awareness-Maßnahmen sowie Prüfungen und Beratungsleistungen im Bereich Active Directory, Microsoft 365 und Entra ID. Im Fokus stehen realistische Angriffsszenarien, technische Nachvollziehbarkeit und eine risikoorientierte Bewertung bestehender Sicherheitsmaßnahmen. Die Ergebnisse werden strukturiert dokumentiert, nach Risiko eingeordnet und mit praxisnahen Handlungsempfehlungen zur weiteren Absicherung versehen. Ziel ist es, Sicherheitsrisiken transparent darzustellen und Organisationen bei der Priorisierung geeigneter Schutzmaßnahmen zu unterstützen.
■ KaitoSec GmbH, Berlin [ITSMIG] [ITSMIE] [Start-up]
KaitoSec entwickelt und betreibt eine softwaregestützte Plattform für den Aufbau und Betrieb integrierter Managementsysteme in den Bereichen Informationssicherheit, Business Continuity, Datenschutz und Management von KI-Systemen. Insbesondere der Einsatz eines Agentic-Frameworks soll Aufgabenlast bei den Beteiligten reduzieren. Dieses Framework ist in Zusammenarbeit mit Forschenden des KIT entstanden.
■ BRIGHTCYTE GmbH, Überlingen [ITSMIG] [ITSMIE] [Start-up]
BRIGHTCYTE ist ein deutsches Cybersecurity-Unternehmen mit Fokus auf die Erkennung von Sicherheitsrisiken unterhalb der Betriebssystemebene. Das Unternehmen entwickelt Technologien zur Analyse von Netzwerkkommunikation, die durch kompromittierte Firmware, BIOS-/UEFI-Komponenten oder manipulierte Hardware ausgelöst werden kann. Ziel ist es, bestehende Sicherheitsarchitekturen um Transparenz in Bereichen zu ergänzen, die von klassischen Endpoint- und Netzwerksicherheitslösungen nur eingeschränkt erfasst werden. Die Lösungen richten sich insbesondere an Organisationen mit erhöhten Anforderungen an Informationssicherheit, Resilienz und den Schutz sensibler Daten.
■ APT GmbH, Wismar [ITSMIG] [Start-up]
APT ist ein Schulungs- und Kompetenzzentrum für Incident Management und Cyber-Resilienz. Das Unternehmen entwickelt Trainingskonzepte, führt Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich IT-Sicherheit durch und unterstützt Organisationen bei der Verbesserung ihrer Cyber-Resilienz. Die Schwerpunkte liegen auf praxisorientierten Methoden für Incident Response, Sicherheitsbewertung und organisatorische Schutzmaßnahmen.
■ Inovetra GmbH, Monheim [ITSMIG] [Start-up]
Inovetra entwickelt und betreibt eine Plattform für isolierte KI-Anwendungen in Unternehmen. Der Fokus liegt auf der Verarbeitung sensibler Informationen unter Einsatz differenzierter Berechtigungskonzepte auf Vektorebene sowie auf logisch und infrastrukturell getrennten Systemumgebungen. Die Plattform unterstützt sowohl lokale als auch zentral betriebene Bereitstellungsmodelle. Nicht-lokale Betriebsformen erfolgen auf Infrastruktur in Deutschland ohne Einbindung von US-abhängigen Anbietern.
■ VORNAC GmbH, Heidelberg [ITSMIG] [Start-up]
VORNAC ist ein deutsches Cybersecurity-Unternehmen mit Fokus auf kontinuierliche, autonome Penetrationstests. Die VORNAC-Plattform identifiziert Sicherheitslücken in IT-Systemen fortlaufend statt nur punktuell und liefert prüfungsfähige Dokumentation für regulatorische Anforderungen wie NIS2, DORA, KRITIS und TISAX. Entwicklung und Betrieb erfolgen vollständig in Deutschland auf souveräner Cloud-Infrastruktur.
■ RapidResponse GmbH, Berlin [ITSMIG]
RapidResponse bietet umfassende Präventionsleistungen und im Cyber-Schadensfall schnelle Unterstützung durch ein interdisziplinäres Team mit Erfahrung in der Bewältigung digitaler Krisensituationen. RapidResponse unterstützt bei Risikofrüherkennung, Angriffsschutz und Reduzierung von Cyber-Risiken.
■ COMPLYD GmbH, Hagenberg (AT) [ITSMIE] [Start-up]
COMPLYD entwickelt eine europäisch-souverän ausgerichtete Plattform zur Integration von Produktsicherheit in Entwicklungsprozesse. Das Unternehmen ermöglicht die Verknüpfung sicherheitsrelevanter Anforderungen mit regulatorischer Konformität und unterstützt Organisationen dabei, digitale Produkte strukturiert und regelkonform abzusichern. Der Schwerpunkt liegt auf der Vereinfachung komplexer Compliance Aufgaben, darunter beispielsweise dem EU Cyber Resilience Act, einschließlich Risikobewertung, Konformitätsunterlagen und Sicherheitsprozessen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Ziel ist die Bereitstellung eines nutzerorientierten Ansatzes für ein effizientes und nachvollziehbares Produktsicherheits- und Compliance- Management.
■ Exxeta AG, Karlsruhe
Exxeta ist ein deutsches Technologie- und Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in Karlsruhe. Das Unternehmen unterstützt Kunden bei der digitalen Transformation und bietet Leistungen in den Bereichen IT-Beratung, Softwareentwicklung, Daten- und KI-Lösungen sowie strategische Unternehmensberatung an. Exxeta arbeitet branchenübergreifend, unter anderem für Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Energie, Finanzdienstleistungen sowie Verteidigung und öffentlicher Verwaltung.
■ PID1 GmbH, Berlin [Start-up]
PID1 ist ein in Berlin ansässiges Unternehmen, das sich auf die Entwicklung moderner IT-Sicherheitslösungen für Organisationen mit besonders hohen Sicherheitsanforderungen spezialisiert hat. Dazu zählen staatliche Institutionen, Streitkräfte, Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) sowie Einrichtungen im Gesundheits- und Finanzsektor.
■ Kritera UG, Bad Schwalbach [Start-up]
Kritera tritt unter der Marke IT-Leistungsverzeichnisse.DE auf und berät öffentliche und private Auftraggeber bei der vergabekonformen Beschaffung von IT- und IT-Sicherheitslösungen. Das Leistungsspektrum umfasst vergabekonforme Muster-Leistungsverzeichnisse (u. a. SIEM, EDR/XDR, Next-Generation-Firewalls, MFA, IAM/PAM, ISMS, Incident Response), ein Archiv realer Vergabeunterlagen, Beratung bei Ausschreibung und Angebotsbewertung sowie Informationssicherheits-Leistungen einschließlich Interim CISO. Entwicklung und Betrieb erfolgen in Deutschland; Unternehmenssitz ist Bad Schwalbach.
www.it-leistungsverzeichnisse.de
■ gescheit.IT GmbH, Monheim am Rhein [Start-up]
gescheit.IT ist ein IT-Sicherheitsunternehmen mit Sitz in Monheim am Rhein. Das Leistungsspektrum umfasst Cybersecurity-Beratung, den Aufbau und Betrieb sicherer IT-Infrastrukturen sowie eine SaaS-Plattform zur CVE-basierten Schwachstellen-Alarmierung auf Basis europäischer Datenquellen. Schwerpunkte liegen auf Angriffserkennung, Netzsegmentierung und der Absicherung von IT- und OT-Umgebungen, insbesondere für mittelständische Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastrukturen. Entwicklung und Hosting erfolgen in Deutschland.
■ Sabine Frömling, Berlin
Sabine Frömling ist freiberufliche Beraterin mit Fokus auf IT/OT-Security-Governance, Informationssicherheitsmanagement und regulatorischer Compliance. Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Implementierung von ISMS nach ISO 27001, der Umsetzung von NIS2- und KRITIS-Anforderungen sowie der Absicherung industrieller Steuerungssysteme (OT/ICS) in regulierten Branchen wie Energie, Pharma und Fertigung. Sabine Frömling ist Autorin von Fachbeiträgen zu OT Security und Cybersecurity Governance.
■ Radek Havlis, Hilden
Radek Havlis bietet internationale Erfahrung auf den Gebieten Unternehmenssicherheit, Risikomanagement und Geschäftskontinuität sowie Sicherheitstransformationsprogramme in großen Organisationen. Seine Fachkenntnisse umfassen die Integration von Cyber- und Unternehmenssicherheit, Geschäftskontinuität, Krisenmanagement und strategische Governance sowie Leitungs- und Projekterfahrung in den Bereichen Unternehmenssicherheit, Cyberabwehr, Krisenmanagement und Bedrohungsanalyse, ESRM-Programmen, Cybersicherheitsschulungen und Implementierung von Identitäts- und Zugriffsmanagement.
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"[ITSMIG]" = Dieses Unternehmen hat das TeleTrusT-Vertrauenszeichen "IT Security made in Germany" beantragt.
"[ITSMIE]" = Dieses Unternehmen hat das TeleTrusT-Vertrauenszeichen "IT Security made in EU" beantragt.
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► 2) TeleTrusT kommentiert und kritisiert Entwurf der Kritisverordnung
In einer aktuellen Stellungnahme kommentiert und kritisiert TeleTrusT den vorliegenden Entwurf einer "Verordnung zur Bestimmung kritischer Anlagen nach dem KRITIS-Dachgesetz (Kritisverordnung - KritisV)".
www.teletrust.de/publikationen/stellungnahmen/2026
Die KritisV bestimmt durch die Festlegung von Sektoren, Branchen, kritischen Dienstleistungen, Anlagenkategorien und Schwellenwerten, welche Anlagen als kritisch einzustufen sind. Sie löst damit die bisherige BSI-Kritisverordnung auch für Zwecke der IT-Sicherheit nach dem BSIG ab und fungiert künftig als gemeinsame Rechtsverordnung für physische Resilienz und IT-Sicherheit. TeleTrusT begrüßt diesen Ansatz, kritische Anlagen für Zwecke der IT-Sicherheit und der physischen Resilienz einheitlich zu identifizieren und dadurch für mehr Rechtssicherheit und Verständlichkeit der Regelungen zu sorgen. Gleichwohl weist der Entwurf nicht nur redaktionelle, sondern auch semantische und methodische Schwächen auf.
Unverständlich bleibt, warum die Verordnung sich noch im vorgelegten, nicht abgestimmten Entwurfsstadium befindet. Die viel zu späte Umsetzung der CER-Richtline bot hier eine ungewöhnlich lange Vorbereitungszeit. Die betroffenen Unternehmen werden ohne Übergangsfrist materiell verpflichtet sein.
RA Karsten U. Bartels LL.M. (HK2 RAe, stellvertretender TeleTrusT-Vorstand): "Es ist sinnvoll wie naheliegend, durch eine einheitliche Kritisverordnung die Anwendbarkeit sowohl des KRITIS-Dachgesetzes als auch des BSI-Gesetzes auszugestalten. Wir wünschen uns Klarheit für die Unternehmen und hoffen deshalb auf ein zügiges Umsetzen der überfälligen Verordnung. Die Schwellenwert-Methode in der hergebrachten Weise ist jedoch nicht im Mindesten geeignet, die tatsächlichen Risiken in ein angemessenes Verhältnis zum Anwendungsrahmen des Gesetzes zu bringen. Mit anderen Worten: Die Bezugsgröße von 500.000 versorgten Personen hielt und hält keiner Überprüfung stand, ist methodisch widerlegt - und leider ein Risiko für sich."
Der Referentenentwurf der KritisV greift die europäischen Vorgaben der CER-Richtlinie zwar im Grundsatz auf und schafft eine begrüßenswerte Kohärenz zwischen physischer Resilienz und IT-Sicherheit. In seiner derzeitigen Fassung bleibt der Entwurf jedoch noch hinter den Anforderungen an eine rechtssichere, praktisch handhabbare und methodisch überzeugende Regulierung zurück.
Insbesondere fehlt es an einer hinreichend nachvollziehbaren Auseinandersetzung mit den angelegten Schwellenwerten. Die Zahl von 500.000 versorgten Personen wird zwar als Regelschwellenwert herangezogen, ihre Herleitung und Übertragung auf unterschiedliche Sektoren überzeugt jedoch keinesfalls. Hinzu kommt, dass eine Auseinandersetzung mit weiteren in Art. 7 CER-Richtlinie ausdrücklich genannten Kriterien, etwa sektorübergreifenden Abhängigkeiten, geografischen Auswirkungen, Substituierbarkeit sowie Dauer und Ausmaß möglicher Störungen, zur Geltung kommen muss.
Kontakt:
RA Karsten U. Bartels LL.M., HK2 RAe
Stellvertretender TeleTrusT-Vorsitzender
Leiter TeleTrusT-AG "IT-Sicherheitsrecht"
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► 3) Stellungnahme zum BMI-Referentenentwurf für ein Durchführungsgesetz zur EU-Cyberresilienz-Verordnung
www.teletrust.de/publikationen/stellungnahmen
Der Referentenentwurf greift die durch den CRA erforderlichen nationalen Regelungen zwar im Grundsatz auf, bleibt in seiner derzeitigen Fassung jedoch in zentralen Punkten hinter den praktischen und rechtlichen Anforderungen zurück. Die vorgesehene Aufgabenbündelung beim BSI ist nur dann tragfähig, wenn dessen personelle, technische und organisatorische Ausstattung verlässlich und dauerhaft abgesichert wird. Daran fehlt es bislang.
Besonders kritisch sind die zu weit gefasste Ausnahmeregelung für die Notifizierung von Konformitätsbewertungsstellen ohne Akkreditierung, die unzureichend konkretisierten Unterstützungsleistungen für Wirtschaftsakteure sowie die unklare Ausgestaltung des Reallabors für Cyberresilienz. In allen drei Bereichen besteht die Gefahr, dass der Entwurf formale Strukturen schafft, ohne deren praktische Wirksamkeit belastbar sicherzustellen.
TeleTrusT hält daher eine deutliche Nachschärfung des Entwurfs für erforderlich. Notwendig sind insbesondere eine verlässliche Finanzierung und Ausstattung des BSI und der DAkkS, enge und klare Voraussetzungen für Ausnahmen von der akkreditierungsbasierten Notifizierung, ein substantiell ausgebautes und praxisnahes Unterstützungskonzept für Unternehmen sowie transparente und nachvollziehbare Regelungen zum Reallabor.
Kontakt:
RA Karsten U. Bartels LL.M., HK2 RAe
Stellvertretender TeleTrusT-Vorsitzender
Leiter TeleTrusT-AG "IT-Sicherheitsrecht"
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► 4) TeleTrusT-Positionspapier: "IT-Sicherheit im Deutschland-Stack"
www.teletrust.de/publikationen/broschueren/cyber-nation
Cyber-Sicherheit darf im Deutschland-Stack nicht als nachgelagerter Baustein oder als Sammlung einzelner Sicherheitsprodukte verstanden werden. Sie ist ein durchgängiges Struktur- und Betriebsprinzip des gesamten Stacks und muss in Governance, Architektur, Standards, Zugriffsmodell, Betriebsmodell und Resilienz verbindlich verankert werden. Das TeleTrusT-Positionspapier "IT-Sicherheit im Deutschland-Stack" verdichtet diese Anforderungen zu einem eigenständigen cyber-politischen und architektonischen Zielbild für den Deutschland-Stack.
TeleTrusT-Forderungen:
1. Der Deutschland-Stack darf nicht als reines Digitalisierungs-, Cloud- oder Plattformprojekt verstanden werden, sondern als sicherheitskritische nationale Infrastruktur.
2. Informations- und Cyber-Sicherheit müssen deshalb von Beginn an als tragende Architektur-, Governance- und Betriebsprinzipien verankert werden.
3. Sicherheit darf nicht auf klassische IT-Sicherheit einzelner Systeme reduziert werden, sondern muss Identitäten, Zugriffe, Daten, Infrastruktur, Lieferketten, Betrieb, Resilienz und Wiederherstellbarkeit ganzheitlich umfassen.
4. Digitale Souveränität entsteht nur dann, wenn kritische Abhängigkeiten technisch, organisatorisch und betrieblich beherrschbar bleiben.
5. Der Deutschland-Stack benötigt daher überprüfbare Mindestanforderungen an Architektur, Beschaffung, Betrieb, Auditierbarkeit und Krisenfähigkeit.
6. Zero Trust ist ein wichtiger Ausgangspunkt, sollte für staatliche und kritische Infrastrukturen jedoch nicht als Endzustand verstanden werden.
7. Für besonders schutzbedürftige Bereiche sollten vom BSI überprüfte Systeme zum Einsatz kommen, die den Umsetzungen z.B. der vollumfänglichen Anforderungen nach VSA genügen und die aktuellen Entwicklungen zu (Post)-Zero-Trust, Identitäten, Authentifizierung etc. bestmöglich berücksichtigen.
8. Entscheidend ist, dass Nutzer und Endgeräte keinen allgemeinen Netzwerkzugang erhalten, sondern nur kontrollierten Zugriff auf konkret freigegebene Anwendungen und Dienste.
9. Resilienz muss außerdem durch belastbare Backup-/Restore- und Site-Recovery-Plattformen ergänzt werden, damit kritische Systeme im Ernstfall nicht erst neu beschafft, installiert und wiederhergestellt werden müssen, sondern kurzfristig weiterbetrieben werden können.
10. Der Erfolg des Deutschland-Stacks wird sich letztlich daran messen lassen, ob er nicht nur im Regelbetrieb funktioniert, sondern auch unter Angriffen, Ausfällen, Lieferkettenstörungen und Krisen souverän, sicher und wiederherstellbar bleibt.
Die aktuelle Bedrohungslage durch staatliche Akteure, organisierte Kriminalität, komplexe Lieferketten, Schwachstellen in Cloud- und Software-Ökosystemen sowie steigende Abhängigkeiten von nicht-europäischen Plattformen macht deutlich: Der Deutschland-Stack muss von Beginn an als Sicherheits- und Souveränitätsarchitektur gedacht werden.
Der Deutschland-Stack verfolgt das richtige strategische Ziel: digitale Handlungsfähigkeit, Nachnutzbarkeit, Interoperabilität, Resilienz und Souveränität im öffentlichen Sektor zu stärken. Aus Sicht der Cyber-Sicherheit reicht es jedoch nicht aus, Technologien und Standards aufzuzählen. Entscheidend ist, wie diese in einem beherrschbaren, auditierbaren und resilienten Gesamtmodell zusammenwirken. Cyber-Sicherheit ist dabei kein eigener Layer neben anderen, sondern eine Querschnittsanforderung an alle Layer des Stacks sowie an Governance und Betrieb, die zudem der regelmäßigen Aktualisierung und Anpassung an den Stand der Technik unterliegt.
Der Deutschland-Stack muss zu einem zentralen Baustein digitaler Souveränität und Sicherheit in Deutschland werden und zugleich auch als sicherheitskritische nationale Infrastruktur verstanden werden. Dafür muss Cyber-Sicherheit jedoch als Ordnungsprinzip verstanden werden: nicht als isolierter Sicherheitsblock, sondern als verbindende Logik von Architektur, Betrieb, Kontrolle und Wiederherstellung.
Ein souveräner Deutschland-Stack ist nicht der Stack mit den meisten Technologien, sondern der Stack mit der höchsten Beherrschbarkeit, der klarsten Verantwortungsstruktur und der nachweisbarsten Resilienz. Entscheidend ist, dass der Deutschland-Stack nicht nur funktional, sondern auch im Krisen-, Angriffs- und Ausfallszenario belastbar bleibt. Das ist die Voraussetzung dafür, dass öffentliche digitale Infrastrukturen auch unter Krisenbedingungen vertrauenswürdig, belastbar funktionsfähig und weiterentwickelbar bleiben.
Das Positionspapier wurde in der TeleTrusT-Arbeitsgruppe "Cyber-Nation" unter der Leitung von TeleTrusT-Vorstand Dr. Kim Nguyen (Bundesdruckerei) erarbeitet.
Siehe auch:
Positionspapier zum "Deutschland-Stack" Kommentierung im Rahmen der 2. Konsultation des Bundesministeriums für Digitalisierung und Staatsmodernisierung (BMDS)"
[www.teletrust.de/publikationen/stellungnahmen/2026]
Positionspapier zum "Deutschland-Stack" des Bundesministeriums für Digitalisierung und Staatsmodernisierung (BMDS)
[www.teletrust.de/publikationen/stellungnahmen/2025]
Kontakt:
Dr. Kim Nguyen, Bundesdruckerei
TeleTrusT-Vorstand
Leiter TeleTrusT-AG "Cyber-Nation"
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► 5) TeleTrusT-Podcasts
Moderator: Carsten Vossel (CCVOSSEL)
Ausstieg aus US-Cloud-Diensten - aber wie?
Im Gespräch mit Silas Borgmeier (AWARE7) wird dargestellt, welche konkreten Beweggründe Unternehmen zum Ausstieg aus US-Cloud-Diensten veranlassen und wie sie ihre bestehende IT-Landschaft kritisch hinterfragen. Am Beispiel eines IT-Sicherheitsdienstleisters wird aufgezeigt, welche Anforderungen an eine souveräne IT-Infrastruktur gestellt werden und welche Ziele mit der Neuausrichtung verfolgt werden. Der Praxisbericht gibt Einblicke in die schrittweise Umstellung auf überwiegend selbst betriebene, Open-Source-basierte Lösungen - unter anderem in den Bereichen Zusammenarbeit, Projektmanagement und Dokumentation. Dabei wird deutlich, welche Herausforderungen insbesondere bei zentralen Anwendungen wie E-Mail, Kalender und Datentransfer auftreten können und wie diesen begegnet wurde. Silas Borgmeier beschreibt den Umstieg als anspruchsvollen, aber strategisch sinnvollen Prozess: Mehr Kontrolle über Daten und Systeme, größere Unabhängigkeit sowie neue Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung der IT stehen einem erhöhten initialen Aufwand und zusätzlichen Betriebsanforderungen gegenüber.
NIS2 und eIDAS Update
Im Mittelpunkt der Diskussion mit Tim Golly (TÜVIT) und Markus Schuster (procilon) stehen die organisatorischen und regulatorischen Herausforderungen, die sich seit dem Inkrafttreten von NIS2 ergeben haben. Dabei geht es unter anderem um offene Fragen zur Betroffenheit, fehlende personelle Ressourcen sowie Anforderungen an Risikoanalysen, Meldeprozesse und Lieferkettenmanagement.
Aus Sicht von Tim Golly zeigt sich insbesondere, dass viele Unternehmen noch am Anfang der Umsetzung stehen oder ihre eigene Betroffenheit bislang nicht eindeutig eingeordnet haben. Gleichzeitig werde Informationssicherheit zunehmend als Managementaufgabe verstanden, die weit über technische Einzelmaßnahmen hinausgeht. Unternehmen, die NIS2 strategisch angehen, könnten ihre Sicherheitsorganisation langfristig widerstandsfähiger und strukturierter aufstellen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema eIDAS 2.0. Markus Schuster ordnet die neuesten Entwicklungen rund um die geplante European Business Wallet ein, die künftig digitale Identitäten und Nachweise für juristische Personen ermöglichen soll. Ziel ist eine sichere, standardisierte und effizientere Kommunikation zwischen Unternehmen sowie mit Behörden.
Open Source und moderne Authentifizierung
Die Diskussion mit Christian Schorr (keyONE) und Johannes Loxen (SerNet) beleuchtet, welche Rolle offene Technologien für Innovation, Transparenz und technologische Unabhängigkeit spielen und warum die Frage digitaler Handlungsfähigkeit zunehmend an strategischer Bedeutung gewinnt. Dabei wird deutlich, dass Open Source für sich genommen keine erhöhte Sicherheit gewährleistet. Entscheidend seien vielmehr die Qualität der Entwicklung, die kontinuierliche Pflege von Software sowie die Möglichkeit zur unabhängigen Prüfung von Quellcode. Gleichzeitig wird die Bedeutung offener Technologien als Grundlage zahlreicher digitaler Infrastrukturen hervorgehoben.
Auch die aktuellen Debatten um digitale Souveränität werden aufgegriffen. Die Experten diskutieren, welche Voraussetzungen Deutschland und Europa schaffen müssen, um technologische Abhängigkeiten zu reduzieren und Innovationspotentiale besser zu nutzen. Themen wie Digitalisierung, Standortbedingungen für Unternehmen und die langfristige Sicherung technologischer Handlungsspielräume werden dabei ebenso beleuchtet wie die Rolle von Open Source in modernen IT-Strategien.
Praxisnahe Einblicke liefert zudem die Auseinandersetzung mit modernen Verfahren zur Authentifizierung und digitalen Vertrauensbildung. Christian Schorr ordnet die Entwicklung von PKIs, Passkeys und FIDO-basierten Verfahren ein und erläutert, wie sich moderne Authentifizierungslösungen in den vergangenen Jahren weiterentwickelt haben. Insbesondere die zunehmende Verbreitung von Passkeys eröffnet neue Möglichkeiten, die Sicherheit digitaler Zugänge zu erhöhen und gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.
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► 6) TeleTrusT veröffentlicht Änderungshistorie der SICCT-Spezifikation
Zu der von TeleTrusT bzw. der TeleTrusT-AG "SICCT" seit langer Zeit gepflegte Spezifikation "Secure Interoperable ChipCard Terminal" (SICCT), die vor Kurzem in neuer, aufwendig überarbeiteter Fassung veröffentlicht worden ist, wurde ergänzend die Änderungshistorie bzw. Differenzdatei Online gestellt:
www.teletrust.de/projekte/sicct
Federführende Ansprechpartner: Frank Osthoff, Alfred Fiedler
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► 7) TeleTrusT-Innovationspreis 2026 an Alpha Strike Labs
www.teletrust.de/teletrust-innovationspreis
Den TeleTrusT-Innovationspreis 2026 erhielt die Alpha Strike Labs GmbH aus Berlin für die Lösung "Decentralized Cyber-Reconnaissance System (DCS)". Die Auswahl des Preisträgers erfolgte durch die Juroren Prof. Dr. Norbert Pohlmann, RA Karsten U. Bartels LL.M., Dr. Kim Nguyen, Dr. André Kudra (TeleTrusT-Vorstände) sowie Thomas Floß und Andreas Könen.
Den Preis nahmen für Alpha Strike Labs der Mitgründer und IT-Security-Experte Daniel Marzin sowie Vivien Oesten, Marketing Specialist, entgegen. Den Verleihungsrahmen bildete der TeleTrusT-Empfang am 25.06.2026 in Berlin.
Das prämierte Decentralized Cyber-Reconnaissance System (DCS) von Alpha Strike Labs ist eine in Deutschland entwickelte, souveräne On-Premise-Lösung, mit der Behörden, nationale CERTs und KRITIS-Organisationen kontinuierlich aktualisierte Cyber-Lagebilder erstellen, nicht nur für die eigene Organisation, sondern für sämtliche Unternehmen, Sektoren und kritische Infrastrukturen in ihrem Zuständigkeitsbereich, bis hin zum nationalen Lagebild. Grundlage sind die eigenen globalen Inter-netscans von Alpha Strike Labs über den gesamten IPv4-Adressraum, ergänzt um spezialisierte Ver-fahren zur Erkennung aktiver IPv6-Systeme sowie Open Source Intelligence aus öffentlich zugängli-chen technischen Quellen. Sämtliche Daten werden in der Infrastruktur des Kunden verarbeitet - alle Analysen verbleiben vollständig in der eigenen Jurisdiktion. Unternehmen steht dieselbe Technologie mit der Alpha Strike Platform auch als Cloud-SaaS-Lösung zur Verfügung.
Daniel Marzin: "Cyber-Verteidigung beginnt mit Sichtbarkeit: Man kann nur schützen, was man kennt. Mit DCS sehen Behörden und nationale CERTs die Exposition aller Organisationen, für die sie Verantwortung tragen, bevor Angreifer sie ausnutzen können - vom einzelnen kritischen Betreiber bis zum nationalen Cyber-Lagebild. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie ist für uns besonders wertvoll, da sie eine Fähigkeit würdigt, die aus deutscher Forschung hervorgegangen ist und vollständig souverän betrieben wird."
Nominiert für den TeleTrusT-Innovationspreis 2026 waren ebenso Lösungen von
ContinueComm
FB Pro
HiScout
i2solutions
keyONE
netfiles
PORTFORMANCE
real-cis
sayTEC
SQUR
VORNAC.
Der jährlich vergebene TeleTrusT-Innovationspreis wird Unternehmen oder Institutionen zugespro-chen, die eine innovative, vertrauenswürdige und praxistaugliche IT-Sicherheitslösung entwickelt ha-ben. Eine Fachjury wählt den Preisträger anhand folgender Kriterien aus:
- Ist das Sicherheitsniveau dem Schutzbedarf der Anwendung angemessen?
- Sind die Sicherheitsfunktionen integrierter Bestandteil des angebotenen oder genutzten Produktes?
- Sind die integrierten Sicherheitsfunktionen für den Anwender transparent und bedienerfreundlich?
- Ist die Anwendung interoperabel, idealerweise mit europäischer Reichweite?
- Trägt die Anwendung zur wirtschaftlichen Stabilität des Unternehmens bei?
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► 8) Neuer TeleTrusT-AK "Cyber Dome"
Auf dem TeleTrusT-internen Workshop 2026 wurde das Thema "Cyber Dome" diskutiert. Damit dieses Thema fachlich und politisch aktiv durch TeleTrusT mitgestaltet werden kann, wird unterhalb der TeleTrusT-AG "Cyber-Nation" ein eigenständiger TeleTrusT-Arbeitskreis "Cyber Dome" eingerichtet, mit dem Ziel, bis zum Ausgang des Sommers ein TeleTrusT-Positionspapier zu erstellen.
Hintergrund:
Der sog. Cyber Dome ist ein geplanter nationaler digitaler Schutzschirm zur Abwehr von Cyber-Angriffen, den das Bundesinnenministerium (BMI) gemeinsam mit dem BSI plant aufzubauen. Ziel ist es, Bedrohungen früher zu erkennen, Informationen zentral zu bündeln und Abwehrmaßnahmen über Behörden, Länder und kritische Infrastrukturen hinweg besser zu koordinieren. Das Vorhaben wurde im August 2025 auf politischer Ebene beschlossen und befindet sich derzeit in der Konzeptions- und Aufbauphase. Es gliedert sich grob in drei Bereiche:
- Detektionsnetzwerk (Sensorik)
- Analyseverbund (gemeinsames Lagebild)
- offenes Ökosystem zum Schutz einzelner Systeme.
Marko Frankenstein (Fortinet) hat sich bereiterklärt, die Leitung und Koordination des Arbeitskreises zu übernehmen.
Kontakt:
Morad Abou Nasser, TeleTrusT
morad.abou-nasser@teletrust.de
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► 9) Grußwort von Digitalminister Wildberger für TeleTrusT-Initiative "IT Security made EU"
In Fortführung der Tradition politischer Geleitworte hat der Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Dr. Karsten Wildberger, ein aktuelles Grußwort für die TeleTrusT-Zeicheninitiative "IT Security made in EU" übermittelt:
www.teletrust.de/itsmie/grusswort-des-bmds
www.teletrust.de/itsmie
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► 10) Personalien
■ Neu im Namen von TeleTrusT wurde für die Mitwirkung in ETSI/TC ESI (Electronic Signatures and Trust Infrastructures) benannt:
Stefan Cink, Net at Work GmbH
Director Business and Professional Services
www.etsi.org/technical-groups/esi
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► 11) Rückschau: "Defense Barbecue" mit dem TeleTrusT-Koordinierungskreis "IT Security in Defense"
www.teletrust.de/veranstaltungen/defense-barbecue
11.06.2026, Berlin
Die Veranstaltung diente dem einschlägigen interkollegialen, unternehmens- und institutionsübergreifenden Networking in lockerer Atmosphäre
Hintergrund: Im Ergebnis einer verbandsweiten Interessenabfrage wurde ein neuer TeleTrusT-Koordinierungskreis "IT Security in Defense" eingerichtet, um beispielsweise Kommentierungen, Stellungnahmen, Gemeinschaftsauftritte und Veranstaltungen zu organisieren. Als Sprecher wurde Gereon Henning (Exxeta) eingesetzt.
www.teletrust.de/arbeitsgremien/it-security-in-defense
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► 12) Rückschau: Kooperations-Workshop von TeleTrusT + GovTech
www.teletrust.de/veranstaltungen/tutorials-workshops/teletrust-govtech
16.06.2026, Berlin
TeleTrusT mit der Arbeitsgruppe "Cyber-Nation" und GovTech Deutschland luden zu einer Kooperations-Veranstaltung ein: "Deutschland-Stack: Wo stehen wir und was müssen die nächsten Schritte sein?"
Als zentraler Baustein der Digitalvorhaben der Bundesregierung bildet der Deutschland-Stack das technologische Fundament für eine sichere und eigenständige IT-Infrastruktur, um die digitale Souveränität sowie die Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaft und Verwaltung nachhaltig zu stärken. Digitale Souveränität und Sicherstellung von IT-Sicherheit durch den Deutschland-Stack, basierend auf offenen Standards, Open Source und durchgängiger IT-Sicherheit müssen dabei ganz besonders im Fokus sein. Die dazu notwendige Vision und erforderlichen Schritte wurden in einem Kooperations-Workshop von TeleTrusT und GovTech diskutiert, insbesondere in den Themenfeldern Managed Services und Cloud, Software-Virtualisierung und Sicherstellung von IT-Sicherheit mit den Aspekten Zugriffssicherheit, Verschlüsselung, Resilienz und Redundanz.
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► 13) Rückschau: TeleTrusT-interner Workshop und TeleTrusT-Konferenz 2026
IWS: www.teletrust.de/veranstaltungen/tutorials-workshops/teletrust-iws-2026
TK: www.teletrust.de/veranstaltungen/teletrust-konferenz/2026
25./26.06.2026, Berlin
In Verbindung mit dem TeleTrusT-internen Workshop wurde in Berlin die TeleTrusT-Konferenz 2026 zu aktuellen Perspektiven der IT-Sicherheit ausgerichtet. Die TeleTrusT-Konferenz ist traditionell eine größere, thematisch breit angelegte interdisziplinäre Fachveranstaltung und Networking-Gelegenheit.
Am Vorabend (25.06.2026) fand für die Teilnehmenden am Veranstaltungsort ein Networking-Empfang statt, der auch den Rahmen für die TeleTrusT-Innovationspreisverleihung bildete.
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► 14) Bevorstehend: "Global Digital Collaboration Conference" (GDC)
www.globaldigitalcollaboration.org
Vom 01.09. bis 03.09.2026 findet in Genf (CH) die "Global Digital Collaboration Conference" (GDC) statt. Die GDC ist eine internationale Konferenz rund um digitale Zusammenarbeit, digitale Identität und Vertrauensinfrastrukturen. Die Veranstaltung ist ein Multi-Stakeholder-Treffen, bei dem unter-schiedliche Akteure gemeinsam Lösungen erörtern.
TeleTrusT ist Co-Organizer der GDC und wirkt an der Programmgestaltung mit. Dabei werden folgende Themen der bisherigen TeleTrusT-Signaturtage in die GDC eingebracht:
- Remote Signing & Cloud Signatures
- Business Wallets: Gathering Requirements and Features
- Wallet Ecosystem EU and DE: Current Status including Live Demo
Desweiteren beteiligt sich TeleTrusT mit Vorstand Dr. Andre Kudra an der internationalen Experten-Jury für die Global Digital Trust Awards 2026.
TeleTrusT-Mitglieder haben die Möglichkeit der kostenfreien Teilnahme an der GDC, solange das Kontingent nicht erschöpft ist:
Anmeldeseite:
www.luma.com/globalecosystems
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► 15) Bevorstehend: TeleTrusT-Gemeinschaftsauftritt und Programm auf der GISEC Dubai
www.teletrust.de/veranstaltungen/gisec/gisec-2026
16.09. - 18.09.2026, Dubai, AE (Neues Datum)
TeleTrusT und das Dubai World Trade Center (DWTC) kooperieren bei der Präsentation von "IT Security made in Germany" im Rahmen des deutschen Gemeinschaftsstandes auf der GISEC in Dubai. Für die Golf-Region bzw. die Emirate ist die GISEC ("Gulf Information Security Expo and Conference") seit 2013 das inzwischen größte Forum für Cybersicherheitstechnologie. TeleTrusT ist offizieller Partner der GISEC und richtet im Auslandsmesseprogramm des BMWK den deutschen Gemeinschaftsstand unter der Dachmarke "Made in Germany" aus. Deutsche IT-Sicherheitsunternehmen haben die Möglichkeit, sich im Rahmen des Gemeinschaftsstandes als Mitaussteller zu beteiligen. Start-ups werden in besonderer Weise unterstützt. TeleTrusT gestaltet ein begleitendes Programm, einschließlich eines Networking-Dinners.
TeleTrusT-Gemeinschaftspräsentation: Halle Nr. 5, Standnummer B 140
TeleTrusT-Begleitprogramm (Auswahl)
15.09.2026
TeleTrusT Networking Event mit Gastteilnahme des deutschen Generalkonsulats Dubai
16.09.2026
GISEC-Eröffnungsrundgang mit Gesprächen am deutschen Gemeinschaftsstand
xx.xx.2026
TeleTrusT German Pavilion Innovation Showcases
"Secure SuperApp Platform for your business"
Speaker: Direnc Koyun, KOBIL
"Secure Remote Access with centralized on-perm Management - Made in Germany"
Speaker: Timo Bednarek, MB connect line
Beteiligte TeleTrusT-Mitglieder:
agilimo
enclaive
Enginsight
Exploit Labs
iseco
KOBIL
MACONIA
MB connect line
SECUINFRA
secunet
TeleTrusT Regional/FHOOE
VORNAC
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► 16) Bevorstehend: TeleTrusT: IT-Sicherheitsrechtstag 2026
www.it-sicherheitsrechtstag.de
24.09.2026, Berlin
Anmeldung: www.teletrust.de/veranstaltungen/it-sicherheitsrecht-und-dsgvo/it-sicherheitsrechtstag-2026
Zum 11. Mal richtet TeleTrusT den jährlichen IT-Sicherheitsrechtstag aus. Aktuelle Themen werden interdisziplinär, das heißt aus rechtlichem, politischem und technischem Blickwinkel behandelt. Die Veranstaltung adressiert Interessierte aus Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Forschungsinstitutionen und Behörden.
Der TeleTrusT-IT-Sicherheitsrechtstag ist praxisnah angelegt, um den Teilnehmenden die Gelegenheit zu geben, sich über die aktuelle Rechtslage zu informieren, Möglichkeiten der rechtskonformen Umsetzung kennenzulernen und fachliche Kontakte zu knüpfen.
Geplantes Programm:
"KI als Zeitenwender für das IT-Sicherheitsrecht"
RA Karsten U. Bartels LL.M., HK2 RAe, Stellvertretender TeleTrusT-Vorsitzender, Leiter TeleTrusT-AG "IT-Sicherheitsrecht"
"IT-Sicherheit und Datenschutz - Zwischen Zielkonflikt, Praxisbewältigung und Gesetzgebungsbedarf"
Dr. Joanna Reutner LL.M., 4YOU Abiscon
"Geschäftsleitungsschulungen nach NIS-2/BSIG"
Dr. Judith Nink, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
"Stand der Technik: Die zwei Ansätze von TeleTrusT und BSI"
Tomasz Lawicki, Capgemini
"IT-Sicherheit in der Kritis-Lieferkette umsetzen - am Beispiel der Verkehrssteuerung"
Volker Witt, Hamburg Verkehrsanlagen
"Cyber Resilience Act"
RA Dr. Carsten Brodersen, HK2 RAe
Moderation: Karsten U. Bartels
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► 17) TeleTrusT: Fachpolitische Aktivitäten
Aktivitäten im politischen Raum mit TeleTrusT-Beteiligung
(Auswahl)
■ 2026-03, BMDS: Verbändebeteiligung zum Digitale-Identitäten-Gesetz
■ 2026-03, BMI: Verbändebeteiligung zum Cyberabwehr-Gesetz
■ 2026-03, BMI: Verbändebeteiligung zum Durchführungsgesetz zur Cyberresilienz-Verordnung
■ 10.04.2026, BMI/TeleTrusT: Vortrag + Erörterung "Cyber Dome" mit Andreas Reisen, BMI
■ 16.04.2026, BSI: Workshop "Stand der Technik"
■ 05.05.2026, GSSF: "Digitaler Euro"
■ 08.05.2026, Auswärtiges Amt: Konsultationsrunde "20. Russland-Sanktionspaket"
■ 08.05.2026: Erörterungsgespräch Bundesverband der Sicherheitswirtschaft/TeleTrusT
■ 26.05.2026: "Building Europe’s Digital Future: Trust, Governance & Resilience" (Estnische Botschaft Berlin)
■ 11.06.2026, BMWE: Steuerkreises der Initiative "IT-Sicherheit in der Wirtschaft"
■ 06.07.2026, SAP, Dorothee Bär et al.: "Digital Heros"
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► 18) Externe Auftritte in TeleTrusT-Kontexten
16.04.2026, BSI-IT-Sicherheitskongress, Bonn: Tomasz Lawicki (Capgemini, Leiter des TeleTrusT-AK "Stand der Technik") in Workshop "Stand der Technik - Zukunft gestalten"
■ 07.05.2026, Anovis Resilience Forum Wien: Thorsten Urbanski (ESET, Leiter TeleTrusT-AG "IT Security made in EU") mit Vortrag zu europäischer digitaler Souveränität [www.teletrust.de/itsmie]
■ 22./23.06.2026, ISACA/IT-GRC-Kongress Berlin: Tobias Glemser (secuvera) mit Vortrag zu "Penetrationstests" (geplante TeleTrusT-Handreichung)
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► 19) Medienbeiträge mit TeleTrusT-Bezugnahme
(Auswahl)
■ 17.03.2026: TeleTrusT in "TeleTrusT nimmt Stellung zur Stärkung der Cybersicherheit" in GIT Sicherheit
■ 19.03.2026: TeleTrusT in "Wenig Unterstützung für Pläne zur aktive Cyberabwehr" in Tagesspiegel Background
■ 23.03.2026: TeleTrusT in FAZ-Beilage "Digitale Souveränität"
■ 01.04.2026: TeleTrusT in "TeleTrusT-Stellungnahme zum BMI-Referentenentwurf zur Cyberresilienz-Verordnung" in GIT Sicherheit + datensicherheit.de
■ 01.04.2026: TeleTrusT in "TeleTrusT warnt vor Schwächen im CRA-Durchführungsgesetz" in it-daily
■ 17.04.2026: TeleTrusT in "BMI veröffentlicht Referentenentwurf zur Umsetzung des CRA" in Security Insider
■ 19.05.2026: TeleTrusT in "TeleTrusT-Podcast: NIS2 und eIDAS Update" in Initiative Mittelstand
■ 20.05.2026: TeleTrusT in "TeleTrusT-Experten ziehen Bilanz zu NIS2 und eIDAS" (TeleTrusT-Podcast) in it-daily
■ 29.05.2026: TeleTrusT in "TeleTrusT-Positionspapier: 'IT-Sicherheit im Deutschland-Stack'" in initiative Mittelstand
■ 2026-06: TeleTrusT in "Cybersecurity begins with trust" in AI Magazine, June 2026
■ 15.06.2026: TeleTrusT/RA Karsten U. Bartels (HK2RAe, Stellv. TeleTrusT-Vorsitzender, Leiter TeleTrusT-AG "IT-Sicherheitsrecht") in "TeleTrusT kommentiert und kritisiert Entwurf der Kritisverordnung" in GIT Sicherheit
■ 24.06.2026: TeleTrusT in "Open Source und moderne Authentifizierung: TeleTrusT-Podcast zur IT-Sicherheit und Digitalen Souveränität" in datensicherheit.de
■ 26.06.2026: TeleTrusT in "TeleTrusT-Innovationspreis 2026 an Alpha Strike Labs" in GIT Sicherheit
■ 27.07.2026: TeleTrusT in Handelsblatt-Beilage "IT-Sicherheit"
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► 20) BMWE: Informationen zu anstehenden Aktivitäten mit möglichem Themenbezug "IT-Sicherheit"
■ Geschäftsanbahnungsaktivität Philippinen (05.10. - 09.10.2026)
Vom 05.10. bis 09.10.2026 führt die AHK Philippinen gemeinsam mit Globalia Connect im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) eine Geschäftsanbahnungsreise auf die Philippinen durch. Es handelt sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Sicherheits- und Verteidigungsindustrie und wird im Rahmen des BMWE-Markterschließungsprogramms für KMU organisiert. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen. TeleTrusT unterstützt diese Aktivität.
Direktkontakt für Rückfragen:
Kim-Insa Hohdorf
Globalia Connect
Tel.: +49 201 890889-01
k.hohdorf@globaliaconnect.com
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► 21) Nächste TeleTrusT-Gremiensitzungen
■ 18.08.2026: TeleTrusT-AK "Cyber Dome" (TeleTrusT Online Meeting)
■ 24.08.2026: TeleTrusT-AG "Kryptoagilität" (TeleTrusT Online Meeting)
■ 25.08.2026: TeleTrusT-AK "Mail Security" (TeleTrusT Online Meeting)
■ 07.09.2026: TeleTrusT-AG "Kryptoagilität" (TeleTrusT Online Meeting)
■ 08.09.2026: TeleTrusT-AK "Mail Security" (TeleTrusT Online Meeting)
■ 14.09.2026: TeleTrusT-AG "Biometrie" (Darmstadt)
■ 22.09.2026: TeleTrusT-AK "Mail Security" (TeleTrusT Online Meeting)
■ 25.09.2026: TeleTrusT-Vorstandssitzung (TeleTrusT Online Meeting)
■ 06.10.2026: TeleTrusT-AK "Mail Security" (TeleTrusT Online Meeting)
■ 07.10.2026: TeleTrusT EBCA Board (Berlin)
■ 20.10.2026: TeleTrusT-AK "Mail Security" (TeleTrusT Online Meeting)
■ 03.11.2026: TeleTrusT-AK "Mail Security" (TeleTrusT Online Meeting)
■ 17.11.2026: TeleTrusT-AK "Mail Security" (TeleTrusT Online Meeting)
■ 26.11.2026: TeleTrusT-Vorstandssitzung (Berlin)
■ 27.11.2026: TeleTrusT-Mitgliederversammlung (Berlin)
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► 22) Nächste TeleTrusT-Eigenveranstaltungen
■ 09.09.2026: Präsentation der Agentur für Innovation in der Cybersicherheit (TeleTrusT Online Meeting)
■ 24.09.2026: TeleTrusT-IT-Sicherheitsrechtstag (Berlin)
www.teletrust.de/veranstaltungen/it-sicherheitsrecht-und-dsgvo/it-sicherheitsrechtstag-2026
■ 08.10.2026: TeleTrusT-EBCA "PKI-Workshop" (Berlin)
www.teletrust.de/veranstaltungen/tutorials-workshops/ebca-pki-2026
■ 10.11. - 11.11.2026: T.I.S.P./T.P.S.S.E. Community Meeting (Berlin)
www.teletrust.de/tisp/tisp-community-meeting/2026
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► 23) Nächste TeleTrusT-Kooperations- und Partnerveranstaltungen
(Auswahl)
August
■ Salzburg (AT): ditact Women's IT Summer Studies
www.ditact.ac.at
September
■ Genf (CH): Global Digital Collaboration Conference
www.globaldigitalcollaboration.org
■ Berlin (DE): Wirtschaftstag im Rahmen der Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt
■ Nürnberg (DE): Kooperations-Workshop "Industrial Security", TeleTrusT + IT-Sicherheitscluster
■ Dubai (AE): GISEC
www.teletrust.de/veranstaltungen/gisec/gisec-2026
Oktober
■ Delhi (IN): CyberSec India
www.conference.cybersecindiaexpo.com
■ Nürnberg (DE): it-sa